Nun, dieser Ausspruch scheint allenfalls dann berechtigt, wenn man das Fach Erdkunde auf die bloße Vermittlung räumlicher Orientierung reduzieren würde. Zweifelsohne   spielen   die   Kenntnisse   über   die Lage von Ländern, Städten, Flüssen, Meeren, Kontinenten, Gebirgen in unserem Fach immer noch eine bedeutende Rolle. Doch würde man das Fach Erdkunde allein darauf begrenzen, so könnte man  den „Fähigkeiten“ unseres Faches nur ansatzweise gerecht werden. Denn Erdkunde „kann“ vieles mehr
 und wird zu Recht als „Brückenfach“ zwischen gesellschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fächern bezeichnet.
Phänomene wie Klimawandel, Naturkatastrophen, Globalisierung, Energiewende, Migration,  europäische   Integration sind aktuell ständig in unseren Medien präsent und haben oftmals   direkte   Auswirkungen auf unser Leben.   Alle genannten Themen   sind   mittlerweile   Bestandteil   des   gymnasialen   Erdkunde-Lehrplans und das Verständnis ihrer Zusammenhänge ist zweifelsohne für die heranwachsende Generation von immer größerer Bedeutung.
Neben dem Fachwissen gewinnt zunehmend die Vermittlung von Kompetenzen an Bedeutung, welche   man als „Handwerkszeug“ zur  Lösung   geographischer Fragestellungen bezeichnen könnte.   Dazu   gehören   die  Methodenkompetenz, welche auf die Auswertung von Karten, Diagrammen und Statistiken abzielt, und die Beurteilungskompetenz, die sich der Beurteilung und Bewertung geographischer Sachverhalte und Prozesse im Hinblick auf deren Auswirkung auf Umwelt und Gesellschaft widmet. Das  oberste Leitziel des Erdkundeunterrichts ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz, also der Fähigkeit, sich in der Umwelt und dem sozialen Umfeld verantwortungsbewusst zu verhalten.

So leisten wir im Erdkundeunterricht einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung und schaffen darüber hinaus Grundlagen für berufsbezogenes Lernen   in  zahlreichen   Berufsfeldern, wie  z. B.  in   den Bereichen Klima-  und Umweltschutz, Raum- und Umweltplanung, Tourismus und Wirtschaftsförderung. (vgl. Vorwort zum Lehrplan Erdkunde 5,7,8 [2014])

Unser Erdkunde-Fachraum ist mit modernen Medien ausgestattet, was eine zeitgemäße, spannende Wissens- und Kompetenzvermittlung ermöglicht.
Unsere gut ausgestattete Erdkunde-Sammlung, welche ständig aktualisiert und erweitert  wird,  bietet  einen   reichhaltigen  Fundus  an  Unterrichtsmedien  wie Wandkarten, Lehrfilme, Software, Folienordner, Modelle u.v.m..

Unsere Schule nimmt regelmäßig am Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen“ teil. Dabei können interessierte Schülerinnen und Schüler ihr geographisches Allgemeinwissen   unter   Beweis   stellen.   Wer   sich   auf   Klassen-,   Schul-   und Landesebene durchsetzt, darf sogar am Bundesfinale teilnehmen, bei dem der beste Geographieschüler/die beste Geographieschülerin Deutschlands ermittelt wird. Dies ist ganz sicher für alle interessierten Schülerinnen und Schüler eine tolle Herausforderung.

Ruwen Bubel
Dr. Ursula Roos
Manfred Sick
Thomas Sorg

CDU-Landtagsabgeordnete Roland Theis und Tobias Hans überreichen Broschüre „Der Quakbrunnen in Ottweiler“ an SchülerInnen des Gymnasiums Ottweiler

Weiterlesen

„Der Boden ist ein zentraler Bestandteil des Umweltschutzes. Ohne ihn gäbe es weder Anbauflächen für Nahrungsmittel, noch Standorte für Wälder und...

Weiterlesen

Klassenstufe 5 des Gymnasiums Ottweiler besucht Buchhandlung König in Neunkirchen

Weiterlesen

Toller Erfolg für Leon Kiefer

Weiterlesen

Mehr Mitmenschlichkeit in der Gegenwart durch das Erinnern an die Vergangenheit.

Weiterlesen