Vom 9. bis 13. März 2026 ging es für eine Schülergruppe unserer Schule gemeinsam mit den Italienischlehrerinnen Frau Wiltz und Frau Greif auf eine ganz besondere Reise: Im Rahmen eines ErasmusPlus-Projekts durften sie gemeinsam mit Jugendlichen aus Italien in Tivoli das Thema Valorizzazione del patrimonio culturale – also Wertschätzung und Erhaltung des kulturellen Erbes – hautnah erleben.
Zentrum der Projektwoche war die beeindruckende Villa Adriana, ein Meisterwerk antiker Architektur und Symbol für die Verbindung von Kunst, Geschichte und Technik.
Der Empfang an der Partnerschule in Tivoli war herzlich: In der Aula Magna stellten die italienischen Gastgeber Kaiser Hadrian und seine prachtvolle Villa vor. Danach sorgten Kennenlernspiele und ein sprachübergreifender Workshop dafür, dass alle schnell miteinander ins Gespräch kamen. Auch Unterrichtsbesuche und ein Ausflug zur berühmten Villa d’Este boten spannende Einblicke in den italienischen Schul- und Kulturalltag.
Am Dienstag wurde es kreativ: Im Kunstworkshop gestalteten die Teilnehmenden leuchtende Postkarten (cartoline luminose), inspiriert von Szenen und Figuren aus der Villa Adriana. Ein STEM-Workshop und ein Poesie-Atelier boten Gelegenheit, Kultur durch Technik und Sprache zu verbinden – etwa in Form von kleinen Schaltkreisen, die die Karten zum Leuchten brachten, oder durch die Gestaltung von Gedichten aus den Memoiren Kaiser Hadrians.
Ein echtes Highlight folgte am Mittwoch: Bei einer Actionbound-Rallye durch die Villa Adriana konnten alle ihr Wissen und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Vorher erlebten sie Geschichte zum Anfassen – sie probierten antike Schreibtechniken aus und fertigten eigene Tontafeln mit Keilschrift an.
Am Donnerstag stand Reflexion auf dem Programm. In Kleingruppen bereiteten die Schüler Präsentationen über ihre Erfahrungen vor, die sie später am Gymnasium Ottweiler vorstellen werden. Dabei wurde klar: Das Projekt stärkte nicht nur das historische Wissen, sondern auch das Bewusstsein für die gemeinsamen europäischen Wurzeln.
Zum krönenden Abschluss erkundete die Gruppe die ewige Stadt Rom. Ob am Kolosseum, Trevi-Brunnen, Pantheon oder im Vatikan – überall wurde spürbar, wie lebendig das kulturelle Erbe Europas ist.
Das Erasmus-Projekt in Tivoli hat gezeigt, dass kulturelles Erbe weit mehr ist als alte Steine und Geschichte – es ist Teil unserer Gegenwart und unserer gemeinsamen europäischen Zukunft.












