Gymnasium Ottweiler erläuft über 8.000,- € für UNICEF

9. Januar

Hintere Reihe: Mark Hubertus, Hans-Jürgen Schmitz, Ashley Vogel, Klaus Henter, Rita Haßdenteufel, Barbara Thimm-Maldener. Vordere Reihe: Nicklas Träm, Maren Concannon, Elena Hansel, Lars Mühlböck, Mia-Sophie Dorst, Lilly Corpataux, Monika Schmitt-Schorr.

Bereits kurz nach Beginn des Schuljahres schnürten rund 450 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ottweiler die Wanderschuhe und marschierten für UNICEF. Mit dem Spendenlauf setzten sie sich gemeinsam dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im südlichen Afrika wieder zur Schule gehen können.

Die Schülerinnen und Schüler des Ottweiler Gymnasiums erwanderten in Gruppen jeweils eine der bis zu 12 km langen Strecken im Wald zwischen Stennweiler, Mainzweiler und Ottweiler. Unterstützt wurden sie dabei tatkräftig durch die Elternschaft und den Förderverein der Schule, die nicht nur für Kuchen und Getränke an der Verpflegungsstation, sondern auch für eine anschließende Stärkung auf dem Schulgelände sorgten.

Im Vorfeld des Spendenlaufs hatten die Kinder Sponsoren gesucht, die ihnen pro gelaufenen Kilometer einen Betrag spendeten. Nachdem alle Spenden eingesammelt waren, konnte man stolz die unglaubliche Summe von 16.694,- € verkünden. Die Erlöse der Schülerläufe kommen je zur Hälfte den beteiligten Schulen und der UNICEF-Kampagne „Schulen für Afrika“ zugute.

Am 8. Januar kam es in Ottweiler zur symbolischen Scheckübergabe. Das Team St. Wendel der UNICEF-Arbeitsgruppe Saarbrücken kam an die Schule, um den Scheck über 8.347,- € in Empfang zu nehmen. Die Vorsitzende Frau Monika Schmitt-Schorr berichtete den anwesenden Schülerinnen und Schülern welche Begeisterung der Spendenbetrag bei der UNICEF-Arbeitsgruppe ausgelöst hatte.

Frau Schmitt-Schorr erklärte, dass das Geld für die Finanzierung des Projekts "Schule in der Kiste" verwendet wird. Mit diesem Projekt ermöglicht UNICEF Unterricht in provisorisch hergerichteten Gebäuden, in Zeltschulen oder im Freien. So können Kinder in Kriegs- und Krisengebieten schnell wieder lernen. Jede der stabilen Kisten enthält genug Material, um für 40 Kinder einen mobilen Klassenraum einzurichten, sei es im Zelt oder sogar unter freiem Himmel. Das mobile Klassenzimmer enthält Schulmaterialien wie Schiefertafeln, Kreide, Hefte, Bleistifte, Lineale und Scheren für jedes Kind in einer stabilen Metallbox. „Wenn Kinder nicht zur Schule gehen können, haben sie überhaupt keine Chance, der Armut zu entkommen und später mal ein selbstbestimmtes Leben zu führen,“ erklärte die Leiterin der UNICEF-Gruppe.

Mark Hubertus, Schulleiter des Gymnasiums Ottweiler ergänzte: „Unsere Schülerinnen und Schüler verstehen offensichtlich sehr wohl, welche Möglichkeiten Bildung ihnen eröffnet. Alle Kinder weltweit sollten die gleiche Chance haben. Es macht mich stolz, dass unsere Schule einen solch beachtenswerten Beitrag dazu leisten konnte.“